Rehakliniken an der Ostsee

Ein Reha-Aufenthalt an der Ostsee bietet eine Therapie in schönster Umgebung

Entlang der Ostseeküste gibt es eine Vielzahl von Reha-Kliniken, die sich der Gesundheit und Erholung Ihrer Patienten verschrieben haben. Neben verschiedenen spezialisierten Einrichtungen bietet eine Reha an der Ostsee mit einzigartigen Landschaften, gutem Klima und den Sandstränden zusätzliche Abwechslung und Erholung. Damit Sie Ihre Ostsee Rehaklinik finden können, haben wir eine Übersicht der Reha-Kliniken an der Ostsee erstellt.

Mehr Lebensqualität durch eine starke Gesundheit

Gesund zu sein bedeutet weit mehr, als nicht krank zu sein. Gesund zu sein bedeutet, aktiv am Leben teilnehmen zu können, sein Leben selbst gestalten zu können. Gesundheit ist jenes eine Gut, das unsere Lebensqualität am meisten beeinflusst.
Reha steht für Rehabilitation, lat. rehabilitatio, „Wiederherstellung“. Die Reha hat zum Ziel einen Menschen nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder zu heilen, Gesundheitsschäden zu mildern und Folgeschäden vorzubeugen. In der Regel werden Rehabilitationsmaßnahmen ambulant erbracht. Erst wenn ambulante Maßnahmen nicht ausreichen, wird ein stationärer Aufenthalt in einer Reha-Klinik verordnet. So soll der Erhalt der beruflichen Leistungsfähigkeit gesichert werden. Eine Behandlung in einer Reha-Klinik an der Ostsee kann nach einer Krankheit oder einem Unfall helfen, wieder ins alte Leben zurückzufinden. Dabei können verschiedene Gesundheitsschäden gelindert oder behoben werden, von motorischen Störungen bis zur Aphasie. Ein Reha-Aufenthalt hilft nicht nur dem Patient direkt. Häufig sind auch Angehörige betroffen, die das Leid des anderen teilen. Für diese Fälle bieten einige Reha-Kliniken an der Ostsee auch entsprechende Einrichtungen für Beteiligte an, so dass diese dem Patienten weiter zur Seite stehen können.

Auswahl der richtigen Reha-Klinik an der Ostsee

Die passende Reha-Klinik zu finden fällt häufig schwer. Es gibt zahlreiche Dinge, die bedacht werden müssen. Zuerst sollte der ärztliche Rat eingeholt werden. So erhalten Sie einen Überblick, welche Kliniken auf die Ursache der notwendigen Reha-Maßnahmen spezialisiert sind. Anschließend gilt es abzuwägen, welche Orte in Frage kommen. Soll ein gänzlicher Tapetenwechsel stattfinden? Kommt eine Reha-Klinik an der Ostsee überhaupt in Frage?
Zudem sind die familiären Gegebenheiten zu beachten. Soll die Familie in der Nähe sein? Wie lange ist der Reha-Aufenthalt? Je länger der Reha-Aufenthalt ist, desto eher ist die Nähe zum alten Umfeld zu empfehlen. So sind Besuche von Verwandten und Freunden möglich und die Re-Integration fällt später nicht so schwer. Nicht nur bei der Wahl, sondern auch auf dem Weg zur richtigen Ostsee Reha-Klinik gibt es viel zu beachten. Deshalb haben wir für Sie einen Reha-Ratgeber erstellt, der alle Fragen von der Antragstellung bis hin zur persönlichen Vorbereitung abdeckt.

Übersicht der Reha-Kliniken an der Ostsee

Es gibt verschiedene spezialisierte Reha-Kliniken an der Ostsee. Um Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Reha an der Ostsee zu geben, werden im Folgenden einige Ostsee Reha-Kliniken mit Ihren Besonderheiten vorgestellt. Alle Kliniken haben einen langfristigen Therapieerfolg zum Ziel und möchten Ihre Patienten wieder für den Alltag rüsten. Falls für Sie auch Rehakliniken an der Nordsee in Frage kommen, haben wir auch dafür eine Übersicht.

Ausgewählte Reha-Kliniken an der Ostsee

Luftaufnahme der Strandklinik in Boltenhagen

Strandklinik Boltenhagen
Die Ostsee Reha-Klinik „Strandklinik Boltenhagen“ liegt direkt am Ostseestrand. Die Klinik hat sich besonders auf Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Tumorerkrankungen spezialisiert. Weitere Informationen unter: www.strandklinik-boltenhagen.de

Frontansicht der Krebsrehaklinik in Graal-Müritz

Klinik Graal-Müritz
Die Fachklinik für Onkologie und Ganzheitsmedizin zeichnet sich durch eine kleinen Patientenkreis aus, dem das höchste Maß an Pflege und eine intensive Therapie zukommt. Die Klinik liegt 5 Gehminuten vom Strand entfernt und befindet sich zugleich in besonders ruhiger Lage.
Mehr Infos finden Sie hier: www.krebsrehaklinik.de

Außenansicht der Medigreif Parkklinik in Greifswald

Medigreif Parkklinik Greifswald
Die Klinik bietet geriatische und orthopädische Rehabilitation an und spricht vor allem höhere Altersgruppen an. Die Klinik befindet sich in Greifwald und legt viel Wert auf die umfassende Erholung und Ruhe Ihrer Patienten. Weitere Infos: www.medigreif-parkklinik.de

Frontale Ansicht der Rehabilitationsklinik in Ahlbeck

Rehabilitationsklinik Seebad Ahlbeck
Die Klinik in Ahlbeck hat sich auf Onkologie, Atemwegserkrankungen und Orthopädie spezialisiert. Die Klinik bietet Ihren Patienten nicht nur die gute Lage auf Deutschlands sonnenreichster Insel, sondern auch großzügige Einzelzimmer, behindertengerechte Zimmer und Doppelzimmer für die gemeinsame Reha von Lebenspartnern. Zur Homepage der Klinik: www.dengg-kliniken.de

Luftansicht der Inselklinik Heringsdorf

Inselklinik Heringsdorf – Haus Kulm
Das Spezialgebiet des Hauses Kulm der Inselklinik Heringsdorf sind Psychomatrische Medizin und die Psychotherapie. Die Klinik ist auf 120 Personen plus 20 Begleiter ausgelegt. So kann jedem Patient eine individuelle, intensive Reha an der Ostsee zu Teil werden. Lesen Sie mehr über die Klinik: www.haus-kulm.de.de

Reha-Ratgeber: Ihr Weg zur Reha an der Ostsee

Was ist das Ziel der Reha?
Ein Reha-Aufenthalt dient laut Artikel 4 des Sozialgesetzbuches (§ 4SGB I) dem Schutz, dem Erhalt, der Besserung und der Wiederherstellung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit. Das Ziel der Rehabilitationsmaßnahme ist also, die Gesundheitsschäden so weit wie möglich zu beheben und Leistungsfähigkeit des Betroffenen zu verbessern.

Wer hat das Recht auf einen Reha-Aufenthalt?
Seit 2007 sind Rehabilitationsmaßnahmen zu einer Pflichtleistung geworden. Jeder, der in einer Sozialversicherung versichert ist, hat nun Anspruch auf Reha-Leistungen. Dieses Recht ist in § 20 Abs. 2 SGB V verankert. Der zuständige Kostenträger ist meist die Gesetzliche Krankenversicherung, die Gesetzliche Rentenversicherung oder auch die Private Krankenversicherung. Bitte klären Sie die genaue Übernahme der Kosten mit Ihrer Krankenkasse ab.

Wie lange dauert ein Reha-Aufenthalt?
Ein Aufenthalt in der Rehaklinik dauert meist drei Wochen. In besonders schweren Fällen aber auch länger.

Wie funktioniert die Reha-Antragstellung?
Wenn Sie sich für eine Rehabilitation entscheiden, müssen Sie sich selbst um die Beantragung kümmern. Sie können Ihren Antrag direkt an Ihre Kasse, Ihren Arzt oder Ihre Rentenversicherung schicken. Dort erhalten Sie auch die Antragsvordrucke. Anschließend ist ein ärztliches Gutachten notwendig, in welchem der Aufenthalt in einer Reha-Klinik empfohlen wird. Soll die Reha im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt stattfinden, gibt es auch Eilverfahren.

Wie fülle ich den Reha-Fragebogen aus?
Bei dem Ausfüllen des Fragebogens sollten Sie sich bewusst sein, welche Gesundheitsschäden gelindert werden sollen, welchen Reha-Ort Sie sich wünschen und was Sie von dem Reha-Aufenthalt erwarten. Zudem sollten Sie sich informieren, wer Ihr Kostenträger ist.

Darf ich mir die Reha-Einrichtung aussuchen?
Grundsätzlich gilt: Sie haben das Recht zu entscheiden, welche Reha-Klinik Sie bevorzugen, ganz egal, ob es eine Reha-Klinik an der Ostsee, Nordsee oder in Bayern ist. Sofern die Klinik Ihrer Wahl zertifiziert ist und keine medizinischen Gründe gegen Ihren Wunsch sprechen, muss Ihnen der Aufenthalt genehmigt werden. Eventuelle Mehrkosten im Vergleich zur vom Kostenträger vorgeschlagen Klinik sind nicht von Ihnen zu tragen!

Kostet mich die Reha überhaupt etwas?
Der Aufenthalt in einer Reha-Klinik kostet – wie auch der stationäre Krankenhausaufenthalt – 10 Euro Zuzahlung am Tag.

Für wen gilt das „Eilt-Heilverfahren“?
Für Patienten, deren Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder gemindert ist, gelten besondere Antragsverfahren. Hier ist innerhalb von 14 Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt ein Reha-Aufenthalt zu gestatten. Fragen Sie bezüglich der Reha bitte direkt in Ihrem Krankenhaus nach. Das Krankenhaus hilft Ihnen bei der Bemühung um eine Reha-Einrichtung und sendet die Unterlagen an diese. Auch der Sozialdienst der Klinik unterstützt Sie und hilft Ihnen, eine passende Einrichtung zu finden.

Die Reha wurde nicht genehmigt. Was nun?
Nach der Prüfung Ihres Reha-Antrages erhalten Sie einen Bescheid, ob die Rehabilitationsmaßnahmen gestattet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt es sich immer, Widerspruch einzulegen. Häufig wird die Reha beim zweiten Versuch doch gestattet.

Weitere Informationen zu Ihren Rechten sowie ein umfassenden Fragenkatalog finden Sie hier:
DBKG- Ihr Weg zur Reha

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