Barth
Barth ist nicht nur Ausgangspunkt für Ausflüge in der schönen Region, sondern hat selbst viel Interessantes zu bieten. Am Südufer des Barther Boddens gelegen bietet die kleine über 740 Jahre alte Hafenstadt eine Reihe von interessanten Zielen.
Ob nun das Dammtor, das Barther Schloss, die Stadtmauer oder die St. Marienkirche, den Fangelturm, die St. Jürgen Hospitalkirche oder das Kloster. Barth bietet seinen Besucher eine Menge.
Von Barth aus gelangt man in wenigen Minuten mit dem Auto oder mit dem Rad in einer knappen Stunde an die Ostsee mit den weißen Sandstränden. Die nahe Umgebung bietet viele Möglichkeiten der Erholung und Entspannung. Sie finden Wald, Wasser und weite Wiesen.
Wandern, Radwandern, Baden, Reiten, Segeln und vieles mehr bieten sich an.
Barth wurde erstmals 1159 im Zusammenhang mit den Kämpfen gegen die Slawen in der Geschichtsschreibung erwähnt. Im Jahre 1255 wurde Barth das Stadtrecht verliehen. Die Einwohner betrieben Ackerbau, Fischerei und Binnenhandel. Das Handwerk begann sich einhundert Jahre später zu entwickeln.
Eine Lutherbibel in niederdeutscher Sprache wurde 1588 in der Fürstlichen Hofdruckerei neben weiteren bekannten Schriften gedruckt. Diese Bibel wird heute in der “Kirchengeschichtlichen Sammlung” der St. Marien Kirche aufbewahrt und kann dort besichtigt werden.
Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte Barth eine gewisse Blütezeit mit der Entwicklung der Segelschiffahrt und des Schiffbaues. 1868 gab es hier 15 Reedereien, deren Schiffe die Weltmeere befuhren. In dieser Zeit besaß die Stadt 171 Seeschiffe, 16 Küstenschiffe und einen Dampfer. Mit der Zeit der Dampfschiffahrt und den dadurch immer größeren Fahrzeugen, verlor Barth jedoch an Bedeutung als Hafenstadt, denn die Boddengewässer sind dafür zu flach.
