Bodstedt Sehenswürdigkeiten
Streifzüge durch den Urlaubsort Bodstedt
Die Sehenswürdigkeiten des Urlaubsortes Bodstedt präsentieren sich als Reminiszenzen an die Vergangenheit. Wahrzeichen des Ortes und geistliches Zentrum ist die St. Ewalds Kirche. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und schmückt das Bodstedter Ortsbild.
Die einstige Wallfahrtskirche galt in der Historie als eines der wichtigsten Bauwerke des Ortes. Erstmals wurde im Jahr 1388 eine Kirche in Bodstedt urkundlich erwähnt. Die heutige Kirche wurde nach 1465 als beeindruckende Wallfahrtskapelle errichtet. Der Bau erfolgte in Erinnerung an St. Ewald, der in Norddeutschland St. Theobald von Thann ersetzt. In den Jahren von 1474 bis 1508 wird die Stellung Bodstedts als Wallfahrtsort urkundlich bestätigt.
Von der mittelalterlichen Ausstattung des beeindruckenden Bauwerks sind heute nur die neuneckige Tauffüne und die Wandmalereien im Inneren erhalten geblieben. Die neuneckige Tauffüne wurde einst aus Granit errichtet und gilt als das wichtigste Relikt der Vergangenheit. Im Stil des Barocks präsentiert sich bis heute das Inventar der Bodstedter Kirche. Filigrane Akanthusmalereien säumen die reich verzierte Balkendecke des Gotteshauses. Evangelistenbilder und biblische Szenen schmücken die Kanzel der St. Ewalds Kirche. Aus dem späten 17. Jahrhundert stammen ein Pultengel und ein Tafelbild, das an die Taufe von Jesu erinnert. Das Wahrzeichen des Altaraufsatzes aus dem Jahr 1741 ist das Abendmahlsbild.
Bernhard Hoppe fertigte im Jahr 1934 die figürlichen Wandmalereien, die bis heute die Kirche zieren. Unterhalb der Kanzel finden sich Schiffsmodelle aus dem 20. Jahrhundert. Noch heute verfügt die Bodstedter Kirche über eine zweimanualige Orgel aus dem Jahr 1887. Sie wurde durch Friedrich Albert Mehmel aus Stralsund an der Ostsee erbaut, der als einer der bekanntesten norddeutschen Orgelbauer gilt.
