Göhren Sehenswürdigkeiten
Reminiszenzen an die Vergangenheit – der Urlaubsort Göhren
Als Urlaubsort präsentiert sich Göhren mit zahlreichen Reminiszenzen an die Vergangenheit.
Die Relikte der Historik treffen auf das maritime Flair des Ortes und zeichnen die für Norddeutschland typische Einfachheit. Wahrzeichen Göhrens ist die Seebrücke. Bei einer Gesamtlänge von 350 m Länge ragen 270 Meter in die Ostsee. Errichtet wurde die imposante Brücke im Jahr 1993.
Markant gestaltet sich das grüngedeckte Brückenhaus, das mit seiner weißen Fassade mondänen Charme vermittelt. Die Brücke ist mit hölzernen Planken belegt, an deren Ende Ausflugsschiffe anlegen können. Göhrens erste Seebrücke erreichte eine Gesamtlänge von 1002 m und wurde 1898 am Südstrand errichtet. Während des Ersten Weltkriegs wurde die imposante Brücke abgerissen. Auch am Göhrener Nordstrand befand sich einst eine Brücke, die mit 500 m in die Ostsee ragte.
Neben der Göhrener Kirche liegt das Hügelgrab Speckbusch. Es ist ein Relikt aus der Bronzezeit und gehört zu den ältesten historischen Überbleibseln des Urlaubsortes. Ein besonderes Highlight sind die Mönchguter Museen in Göhren. Die vier Anlagen, die das beeindruckende Freilichtmuseum bilden, stehen unter Denkmalschutz und ermöglichen einen unvergesslichen Einblick in die Vergangenheit. Das Heimatmuseum der Anlage widmet sich der Ortsgeschichte Göhrens. Zu den Mönchguter Museen gehören ein Motorsegler, ein historischer Museumshof und ein reetgedecktes Fischerhaus, das von den Einheimischen liebevoll Rookshus genannt wird.
Sehenswert ist das Drachenhaus von Göhren. Es ist die letzte Lebens- und Wirkungsstätte des bedeutenden Dramatikers Max Dreyer, der als Dichter der Ostsee bekannt war. Der größte bisher in Deutschland gefundene Findling ist der Buskam von Göhren. Er befindet sich in der Ostsee, rund 350 m vom Strand entfernt. Umgeben wird er von zahlreichen weiteren, jedoch kleineren Findlingen. Der Buskam von Göhren soll ein Volumen von 600 m³ haben und ein Gewicht von 1600 t auf die Waage bringen. Bis zu 1,5 m ragt er aus der Ostsee.

