Gummanz

Auf den Spuren der Kreide in Gummanz
Gummanz präsentiert als Ortsteil von Sagard auf der Insel Rügen ein europaweit einmaliges Highlight. Seit wenigen Jahren findet sich im Ort, der von einer seichten Insellandschaft umgeben wird, das erste Kreidemuseum Europas.

Das Kreidemuseum Gummanz widmet sich dem „Weißen Gold“ Rügens. Seinen Platz hat es an einer historischen Stelle des Ortes gefunden. Einst befand sich in Gummanz ein Kreidebruch, der in den Jahren von 1859 bis 1962 in Betrieb war. Im Kreidebruch wurde das weiße Gold abgebaut und verarbeitet. Ausgehend von Gummanz trat es schließlich seine Reise in die verschiedensten Regionen Deutschlands an.
Das europaweit erste Kreidemuseum möchte dem weißen Gold auf den Zahn fühlen und informiert über die Entstehung und die Fossilien der Kreide. Es widmet sich den verschiedenen Abbautechnologien und den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. Durch das Museum haben Gäste die Möglichkeit den Kreidebruch aus verschiedenen Perspektiven hautnah zu erleben. Eine Treppe führt zur Sohle des Bruchs. An der tiefsten Stelle befindet sich ein See, der von typischer Vegetation gesäumt wird.

Gummanz ist bekannt für den Kleinen Königsstuhl, der über dem Ort thront. Er kann über die einstige Tagebausohle erreicht werden. Auf dem Weg passieren Gäste einen bekannten Naturlehrpfad, der die Besonderheiten der Flora und Fauna aufleben lässt. In 40 Meter Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen wunderschönen Blick auf Gummanz und die Insel Rügen ermöglicht. Es ist der höchste Punkt der populären Kreidefelsen. In der Ferne lassen sich von der Aussichtsplattform Gummanz die Kirchen der Hansestadt Stralsund erkennen.

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