Karlshagen
Karlshagen ist noch ein recht junger Ort. Erst 1829 ließen sich an dieser Stelle im nordwestlichen Teil der Insel Usedom mehrere Fischer nieder, die sich auf Heringsfang spezialisierten.
Ähnlich wie Zempin, Loddin, Ückeritz und Koserow liegt auch Karlshagen an einer Landenge.
Der breite und lange Strand an der Ostsee und und der kleine Hafen am Peenestrom liegen nicht viel mehr als 2 km auseinander.
Seit 1885 ist das ursprüngliche kleine Fischerdorf Karlshagen auch ein Badeort. Ab 1936 stand das Badewesen jedoch zeitweise still, da im Rahmen der Peenemünder Heeresversuchanstalt auch Karlshagen Sperrgebiet wurde. An diese Zeit erinnert noch die Gedenkstätte für die Bombenangriffe von 1943/44, die in der unmittelbaren Nähe des Badeorts liegt.
Heute ist von früherer, architektonisch eher anstößigen Militärarchitektur in Karlshagen nicht mehr viel zu sehen. Der Ort macht einen netten und modernen Eindruck. Größere Wohnkomplexe, teilweise aus den Zeiten des Arbeiter- und Bauernstaates, prägen neben vielen Ein- und Mehrfamilien-Häusern das Ortsbild. Die zahlreichen Neubauten weisen einen guten Geschmack und Stil auf.
