Loddin
Loddin, ein kleiner malerischer Ort an einer Schmalstelle der Insel Usedom der erstmals 1270 erwähnt wird. Der Ort wurde allerdings wahrscheinlich wesentlich früher angelegt und zählt somit zu den ältesten Siedlungen auf der Insel.
Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Stubbenfelde und Kölpinsee. Letztere liegen an der offenen Ostsee, Loddin hingegen auf einer Landzunge am Achterwasser, dem von der Insel Usedom und dem Festlande eingeschlossenem Gewässer.
Auch heute noch macht Loddin den Eindruck eines kleinen, vergessenen und verschlafenen Fischer- und Bauerndorfs in Vorpommern. Es gibt zwar mittlerweile eine etwas größere Ferienhausanlage, aber das Ortsbild prägen immer noch kleine reetgedeckte Häuser und Bauernhöfe. Eigentlich der ideale Ort für Aussteiger, aber nur im Winter.
Denn im Sommer kommen dann doch einige erholungssuchende Touristen, die in Loddin die Idylle eines Landurlaubs genießen wollen. Eines Landurlaubs allerdings zwischen zwei mehr oder weniger großen Gewässern. Zum Achterwasser und dem kleinen Hafen sind es nur wenige Schritte, ca. 3 km hingegen sind es zum Strand in Kölpinsee an der offenen Ostsee.
