Rerik Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Rerik – auf den Spuren der Architekturgeschichte
Ein Besuch in Rerik gleicht einem Streifzug durch die Architekturgeschichte des deutschen Nordens. Die kleine Stadt stellt sich im Heimatmuseum mit zahlreichen Bildern und Texten vor.

Das Heimatmuseum umfasst eine Dauerausstellung zur Geschichte der Region. Mit 170 m ragt die Seebrücke von Rerik in die Ostsee und vermittelt ein maritimes Flair. Am östlichen Stadtrand finden sich drei Großsteingräber wieder, die zu den bekanntesten der Region gehören. Der Ortskern von Rerik wird durch ein typisch norddeutsches Flair geprägt. Die modernen Villen wechseln sich mit kleinen Häuschen ab, die sich das historische Gesicht bewahren konnten.

Das Wahrzeichen Reriks ist die Kirche, die bis heute das geistliche Zentrum bildet. Die zweistöckige Hallenkirche wurde im Stil der frühgotischen Backsteinarchitektur errichtet. Erbaut wurde sie auf einem Feldsteinsockel nach 1250. Aus dem Jahr der Renovierung, 1668, stammen die farbenprächtigen Malereien, die das Innere der Kirche schmücken. Noch heute finden sich im Inneren die Relikte aus der Entstehungszeit. Altar, Kanzel und Orgelprospekt präsentieren sich im historischen Gewand und erstrahlen im Glanz des Barocks.

Der Prof.-Hüsing-Platz von Rerik beheimatet einen Gedenkstein, der an die Angehörigen der Roten Armee erinnert. Einst fand er sich an der beeindruckenden Steilküste am Rosengarten wieder. Bis heute ist seine wirkliche Bedeutung ungeklärt. Man vermutet, dass er den umgekommenen Kriegsgefangen gegolten hat.

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