Schwaan

Die reizvolle Umgebung Schwaans, die Flußläufe von Warnow und Beke, sowie die umgebenden Wälder waren schon immer für Einheimische und Besucher ein beliebtes Ausflugsziel. Naturfreunde erleben die Umgebung Schwaans als wahres Paradies.

Ob zu Fuß mit dem Wanderrucksack, mit dem Rad oder mit dem Boot, zu entdecken gibt es auf allen Wegen etwas. Das Beketal mit schmalen Grasflächen und zahlreichen Baum- und Strauchgruppen lädt den gemächlichen Wanderer ein, zu Fuß das Schwaaner Land zu erkunden.
Im Gebäude der alten Wassermühle befindet sich heute die Gemäldegalerie. Dieses Mühlenhaus entstand vor ca. 300 Jahren an dem Fluss Beke und ist eines der ältesten erhaltene Gebäude der Stadt Schwaan. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wurde das Gebäude im Oktober 2002 feierlich eröffnet und seiner jetzigen Bestimmung übergeben. In der Kunstmühle, wie dieses Gebäude jetzt auch genannt wird, haben auf einer Ausstellungsfläche von ca. 500 qm die Werke der in Schwaan lebenden und schaffenden Künstler eine neue Heimat gefunden.

Im 19. Jahrhundert erlangte der kleine Ort Schwaan über die Grenzen hinaus Bekanntheit. Fast zeitgleich mit der Gründung anderer Künstlerkolonien wie Ahrenshoop und Worpswede fand sich hier um 1892 die einzige Künstlergemeinschaft im ehemaligen Großherzogtum Mecklenburg zusammen. Begründer dieser Künstlerkolonie war der 1857 in Schwaan geborene Franz Bunke. Er hatte seit 1882 ein Lehramt an der Weimarer Kunstschule. Franz Bunke brachte regelmäßig Schüler in größerer Anzahl aus Weimar mit nach Schwaan. Frei von akademischen Zwängen fingen sie die reizvolle Landschaft in ihren Bildern ein.



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