Moin! Buchen bei den Fischköppen...
Zahlung per Rechnung
familien- und hundefreundlich
Küstenkenner & persönliche Beratung

Schnacken oder telefonisch buchen?

040 28 46 8888

Mo - Fr: 09 - 18 Uhr | So: 13 - 18 Uhr

Enger Ferienkorridor verhindert Umsatz in der Tourismusbranche an der Ostsee

Warnemünder Strand in Rostock
Der Ostseestrand in Rostock/Warnemünde

Der Urlaubskorridor in den Sommerferien in Deutschland ist eng. Dementsprechend schnell sind die Unterkünfte in den beliebten Urlaubsorten schon zu Beginn eines Jahres ausgebucht. Was bleibt sind frustrierte Familien, die keine freien Unterkünfte an der Ostsee mehr finden und Umsätze in Millionenhöhe, die der Tourismusbranche entgehen.
2014 wurde die Knappheit der Unterkünfte besonders deutlich, da sich der Ferienkorridor in den Sommerferien auf gerade einmal 71 Tage konzentrierte. Eine Analyse des Ostseeportals Ostsee24.de untermauert das Ausmaß des verpassten Umsatzpotentials. Besonders hoch war die Nachfrage nach freien Unterkünften zwischen Ende Juli und Mitte August, da hier alle Bundesländer zeitgleich Sommerferien hatten. Auch während dieser heißen Phase suchten 50 % der Gäste für genau diesen Zeitraum. Kurzentschlossene hatten das Nachsehen – lediglich 10 % der Besucher haben im Vergleich zum Vorjahr noch eine Unterkunft gefunden. Dabei hat sich die Anzahl der spontanen Buchungsanfragen kaum verändert, doch kurzfristige Buchungen konnten nicht stattfinden, da es keine freien Objekte mehr gab. Torsten Konopka, Geschäftsführer der Wild East Marketing GmbH auf Rügen und Experte für das Vermittlungsgeschäft von Urlaubsunterkünften, hat nach eigener Auswertung festgestellt, dass wegen der verkürzten Ferienzeit Buchungen im Wert von rund 2 Mio. € nicht stattgefunden haben – und dies allein in dem firmeneigenen Buchungssystem „im-web“, über das jährlich Buchungen im sechsstelligen Bereich getätigt werden.
Somit stellt der Ferienkorridor auch für die Tourismusbranche an der Ostsee eine Herausforderung dar. Wünschenswert wäre es, eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Betten und eine Saisonbeschäftigung von mindestens acht Monaten zu ermöglichen, so Sebastian Schenk, Kurdirektor des Ostseebad Binz. Dass ein erweiterter Ferienkorridor auch für zahlreiche Existenzen in der Region wichtig ist, bestätigt auch Torsten Konopka. Dieser hätte bei einer längeren Ferienzeit mehr neue Arbeitsplätze schaffen können.
Die allgemeine Forderung der Tourismuswirtschaft nach einem Ferienkorridor von 90 Tagen halten auch die befragten Experten für die beste Lösung – sowohl für die Gäste als auch für die Gastgeber an der Ostsee. So sieht Melanie Hunger, verantwortlich für Presseangelegenheiten bei der Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH, in einer Verlängerung des Ferienkorridors vor allem eine bessere Auslastung im „Frühsommer“, mit der auch die Nachfrage der Ostseeurlauber besser bedient werden könnte.
Zwar wurde in diesem Jahr eine Erweiterung des durchschnittlichen Ferienkorridors ab 2018 um 3 Tage auf 84 Tage beschlossen, doch trägt dies nur geringfügig zu einer entspannten Urlaubsplanung bei. Sowohl für die Gäste als auch für die Urlaubsorte scheint ein konstanter Zeitraum von 90 Tagen erstrebenswert, um eine gleichmäßige Auslastung zu ermöglichen. Für Familien bedeutet dies nicht nur weniger Staus, sondern auch eine verlässliche Möglichkeit der Urlaubsplanung im eigenen Land, welche laut Sebastian Schenk für Familien ein echter Mehrwert wäre.

Gerne können Sie die Pressemitteilung und Bilder für Ihre Seite verwenden:

Download Pressemitteilung (PDF), Logo Metatravel Service, Logo Ostsee24, Ostsee-Himmel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.