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Der Grüne Brink ist Brutplatz für eine Reihe von seltenen Wasservögeln

Meeschendorfer Strand: Insel Fehmarn
Meeschendorfer Strand am Insel Fehmarn – Bild: André Poth wikipedia.de

Dieses über 130 Hektar große Naturschutzgebiet an der Nordküste Fehmarns wurde bereits 1938 eingerichtet und damit zum geschützten Lebensraum. Ein 1872 erbauter Deich machte die Entstehung dieses Gebietes erst möglich: Der Grüne Brink besteht aus einem 2,5 km langen und bis zu 180 Meter breiten Landstreifen zwischen dem 1872 erbauten Deich und der Ostsee. Diese durch Menschenhand entstandene Sicherungsmaßnahme machte die Bildung von Nehrungshaken möglich, die in einem nächsten Schritt abgeschlossene und verlandende Binnenseen schufen. Salziges Ostseewasser findet nur noch in Ausnahmefällen den Weg in die kleinen Strandseen, so etwa bei starkem Hochwasser. In östlicher Richtung sind ein Badestrand und das beliebtes Surf-Revier zu finden.
Die abwechslungsreichen Bedingungen im Grünen Brink machen das Gebiet zu einem attraktiven Lebensraum für viele verschiedene Vogelgattungen. Zu diesen über 150 Arten gehören unter anderem Gänse- und Entenvögel, Seeschwalben, Möwen, Watvögel, Bekassinen oder der Rothalstaucher, der sogar zum Charaktervogel des Grünen Brink und damit zu einem Wahrzeichen erklärt wurde. Das Schutzgebiet ist dabei durch befestigte Wege erschlossen. In der Sommersaison ist hier ein Naturschutzwart zu finden, der Vogelbeobachtungen und Führungen fachkundig begleitet.

Fauna im Naturschutzgebiet Grüner Brink

Der Grüne Brink ist Brutplatz für eine Reihe von seltenen Wasservögeln. Im Laufe eines Jahres werden bis zu 170 Vogelarten gezählt. Auf dem Wasser leben die verschiedensten Gänse- und Entenvögel, darunter die Säger, die mit ihren sägeartig gezähnten Schnabelrändern Fische besonders gut festhalten können. Über den Wasserflächen rütteln Seeschwalben und schreien Möwen. In den Schlammflächen stochern große und kleine Watvögel nach Nahrung. Rothalstaucher sind hier auch zu treffen.