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Der Naturpark befindet sich auf der zweitgrößten deutschen Ostseeinsel

Felder von Naturpark Usedom
Schöne Felder des Naturparks Usedom – Bild: Peter Schaer wikipedia.deCC BY-SA 3.0

Dieses Schutzgebiet hat mit Ostseestrand und Binnenküste, Seen, Mooren, Buchenwäldern oder Dünenkiefern zwischen kleinen Dörfern besonders viele Landschaftsbilder auf einem Areal versammelt. Eine weitere Besonderheit bilden die verschiedenen Moore: Küstenüberflutungs-, Verlandungs- und Kesselmoore, Mümmelkensee und Swinemoor als Hochmoore nehmen etwa 15 % der Gesamtfläche für sich ein.
Im Naturpark Usedom sind außerdem vor allem Buche und Kiefer heimisch, Erlenbruchwälder, so genannte Birkenbrüche, artenreiche Trocken- und Magerrasen sowie ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ungefähr auf der Hälfte des Areals finden sich mit Peenestrom, Haff, Achterwasser und Ostsee ausgedehnte Wasserflächen. Die Binnenseen des Naturparks umfassen rund 1.500 Hektar. Der Mümmelkensee ist als eines der letzten von Menschenhand unberührt gelassenen Hochmoorgebiete eine Rarität. Über 280 Vogelarten (darunter 150 hier brütende Spezies) sind regelmäßig anzutreffen: Seeadler, Weißstörche, Kraniche, Graureiher, nordische Gänse, Enten und Schnepfenvögeln, außerdem Fischotter und Amphibien wie Glattnatter und Rotbauchunke.

Fauna im Naturpark Usedom

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Ostdeutschlands. Insgesamt gibt es hier 150 Arten, darunter 11 Greifvogel­arten. Auf der Vogelinsel Greifswalder Oie leben Heidschnucken, Siebenschläfer sowie Steinmarder. Im Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden sind 120 Brutvogelarten und 250 Gastvogelarten nachgewiesen. Dazu gehören Kormorane, Höckerschwäne, Blässgänse, Graugänse, Pfeifenten, Krickenten, Stockenten, Bergenten, Eisenten und Blässrallen. Der Fischotter besitzt noch einen gesicherten Bestand. Bei den Amphibien sind Seltenheiten wie Glattnatter und Rotbauchunke hervorzuheben. In Streckelsberg leben die Zaun- und Waldeidechsen, der Maulwurf, die Waldspitzmaus, die Nordische Wühlmaus, Steinmarder, Eichhörnchen und der Rotfuchs. Es sind zahlreiche Singvogelarten zu finden, vor allem Rotkehlchen, Zaunkönig, Kohlmeise, Blaumeise, Weidenlaubsänger, Zwergschnäpper, Fitislaubsänger, Mönchs- und Klappergrasmücke. Verschiedene Falterarten und Käferarten, unter anderem der Buchenbock, Sägebock, Zangenbock kommen hier ebenfalls vor.

Die Zauneidechse
Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist ein vor allem in Mittel- und Osteuropa sowie Vorderasien verbreitetes Reptil aus der Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae). Im deutschsprachigen Raum erreichen Zauneidechsen ausnahmsweise Gesamtlängen von etwa 24 cm. Die Färbung und Zeichnung ist je nach Individuum, Geschlecht, Altersstadium und Jahreszeit bei Männchen sehr variabel. In der Roten Liste Deutschlands gehört die Zauneidechse zur Vorwarnliste.

Europäischer Maulwurf
Der Europäische Maulwurf (Talpa europaea) ist eine Säugetierart aus der Familie der Maulwürfe (Talpidae) innerhalb der Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla). Er ist der einzige in Mitteleuropa verbreitete Vertreter seiner Familie. Den Europäischen Maulwurf kann man in Großbritannien über weite Teile Mittel- und Osteuropas bis nach Sibirien treffen. In den Alpen lebt er sogar bis in 2.400 Meter Höhe.

Der Kormoran
Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Der Kormoran lebt in großen Teilen Europas, Asiens und Afrikas, Australien und Neuseeland sowie in Grönland und an der Ostküste Nordamerikas. Früher wurden Kormorane in China und Japan zum Fangen von Fischen gezähmt, was auch heute noch praktiziert wird. Dank eines Halsrings wird das Schlucken der Fische so verhindert. Sie werden nach dem Fang auf dem Boot wieder ausgespuckt.

Der Höckerschwan
Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist eine Vogelart, die innerhalb der Entenvögel (Anatidae) zur Gattung der Schwäne (Cygnus) und zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae) gehört. Die Körperlänge des Höckerschwanes kann bis zu 160 Zentimeter erreichen. Der Höckerschwan kann ein Alter zwischen 16 und 20 Jahren erreichen. Die Gesamtpopulation wird von der IUCN auf 600.000 bis 620.000 Tiere geschätzt. Die Art gilt als ungefährdet.

Flora im Naturpark Usedom

Wegen der besonderen Vegetation sind große Teile des Naturparkgebietes Usedom sehr wertvoll. Im Gebiet sind Dünen, Moore, Trockenrasen, Wälder und Wasserflächen vorhanden. Fast 12% des Naturparks (11.800 ha) sind mit Wald bewachsen. Es gibt zahlreiche Pflanzen auf der Greifswalder Oie. Ein Teil davon sind seltene Pflanzen. Dazu gehören Wiesenkerbel, Bärlauch, Salzmiere, Strandroggen, Tataren-Lattich, Salz-Aster, Echte Engelwurz, Strand-Milchkraut, Echter Meerkohl, Kartoffelrose und Ölweiden. Im Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden kann man die Seegraswiesen finden, die sich im Boddenbereich ab zwei Meter Wassertiefe befinden. Kamm-Laichkraut, Strandsalde, Sumpf-Teichfaden und Armleuchteralgen sind auch im Naturschutzgebiet zu finden. Hier wachsen auch Schilfrohr, Strandsimse, Tataren-Lattich und Salz-Aster. Es gibt ein Birken-Eichenwald auf den höher gelegenen Strandwällen der Insel. In Streckelsberg kommen solche Pflanzen wie Großes Zweiblatt, Weiße Waldhyazinthe, Eberesche, Rote Heckenkirsche, Nestwurz, Rotes Waldvögelein, Deutsches Geißblatt, Bereifte Brombeere, Himbeere, Schwarzdorn, gemeiner Efeu und viele andere vor.