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Die atemberaubende Aussicht vom Schinkelturm sollte man sich nicht entgehen lassen!

Schinkelturm und Leuchtfeuer am Kap Arkona
Die Klassiker an Deutschlands Nordkap – Schinkelturm und Leuchtfeuer

Das Kap Arkona ganz im Norden der Insel Rügen ist auch als Deutschlands Nordkap bekannt.

Kap Arkona beheimatet eine Vielzahl an Bauwerken, die die Geschichte der Region Revue passieren lassen. Während die Gegend heute zu den beliebtesten touristischen Urlaubsdomizilen gehört, wurde am Kap Arkona 1895 die erste Seenotrettungsstation Deutschlands erbaut.

Der quadratische Schinkelturm, der sich mit 23 m gen Himmel erstreckt, wurde in den Jahren 1826/1827 nach den Vorstellungen und Plänen von K.F. Schinkel errichtet. Bis heute können Touristen den Schinkelturm besteigen und die atemberaubende Aussicht auf das Kap Arkona genießen. Nur unweit vom Schinkelturm entfernt erhebt sich der 1902 errichtete Neue Leuchtturm in Kap Arkona. Mit einer Höhe von etwa 35 m gehört er zu den Wahrzeichen der Region und weist bereits aus der Ferne auf das Kap hin.

Kiek mol an
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
  • Landkreis: Vorpommern-Rügen

Mit Liebe zum Detail wurde der Gutshof Rügenhof Arkona in jüngster Vergangenheit restauriert und erneut zum Leben erweckt. Er lässt die Zeit vergangener Tage wieder aufleben, mit den luxuriösen Gutshöfen und Häusern, die damals die Region zierten. Viele der Gutshäuser auf Rügen wurden restauriert, einige haben noch heute das Gesicht der Vergangenheit und der ein oder andere Hof beherbergt mittlerweile eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus, die Gästen zur Verfügung stehen. Aber auch Hotels sind in der Nähe des Kaps zu finden.

Das macht das Kap Arkona besonders

Sehenswert und zugleich individuell präsentiert sich mit dem Marinepeilturm ein Ausflugsziel, das die Besonderheiten der Ostseeküste aufleben lässt. Im Jahr 1927 errichteten Marinepeilturm befindet sich das Ausstellungszentrum Ostseeküste, das nicht nur Landschaft vorstellt, sondern zugleich zahlreiche Ausgrabungsstücke beheimatet. Die Ausgrabungsstücke im Marinepeilturm stammen aus dem Jahr 1168 und erinnern an den zerstörten Slawentempel, der einst das Kap Arkona schmückte.

Kap Arkona erleben

Eine Zeitreise bietet das Kap Arkona an der Jaromarsburg, die bis heute zahlreiche Zeugnisse der slawischen Besiedlung beheimatet. Der doppelte Ringwall der Burg stammt aus dem 6. Jahrhundert. Das Wahrzeichen der Jaromarsburg ist die Nachbildung einer imposanten Holzstatue, die zu Ehren der Gottheit Svantewit geschaffen wurde. Einst befand sich diese Statue im größten Tempel des Ostseeraumes, heute präsentiert sie sich mit einem Ulmenholz-Gesicht, das für die Nachbildung verwendet wurde. Bei gutem Wetter lässt sich die Anlage hervorragend besichtigen.


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